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  • Kunst
Zwei Ausstellungen

Ansichten von gestern und heute

Fassade des Augusteums
Julius Berndt zeigt die Fassade des Augusteums in Leipzig, 1897 © Julius Berndt

Kurze Zeit überschneiden sich zwei Ausstellungen im Deutschen Fotomuseum, die auf den ersten Blick wenig miteinander zu tun haben.

„Heimat 1890“ gibt Einblicke ins späte 19. Jahrhundert, zeigt verschwundene Leipziger Stadtansichten, das Leben auf dem Land, Dokumente des Alltags aus dem mitteldeutschen Raum. Oft begegnen sich ländliche Idylle und Härten des Alltags unmittelbar in einer Welt.

Parallel ist die Porträtausstellung von Ron Kuhwede angelaufen. Der Leipziger Fotograf rückt Leipziger Persönlichkeiten und Menschen aus dem Alltag ins Licht.

Wichtig ist ihm der Blickkontakt seiner Modelle mit dem Objektiv. Er bemüht sich um eine Aura von Ruhe und Aufmerksamkeit – und berührt damit die Porträtmerkmale aus der Frühphase der Fotografie. So entsteht eine ästhetische Brücke zu „Heimat 1890“.

„Heimat 1890 – Städte, Landschaften und Menschen“
bis 31. März

„Ron Kuhwede: In Augen blicken“
bis 30. Juni

Deutsches Fotomuseum
Markkleeberg
Raschwitzer Straße 11
www.fotomuseum.eu

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