Das „Helmut“ wehrt sich. Genauer gesagt: seine Betreiber, die Spitzenköche Daniel Kreßner, Andreas Reinke und Lisa Angermann. Die drei verbindet miteinander, dass sie sich aus dem „Falco“ kennen.
Das „Falco“ war bis zur Schließung das Flaggschiff der sächsischen Fine-Dining-Szene ein Zwei-Sterne-Restaurant. Damit soll das „Helmut“ nichts zu tun haben. Das „Helmut“ soll Gasthaus sein. „Küche für jedermann“, sagt Chef de Cuisine Daniel Kreßner, der lange davon geträumt hat, „dass es einen Ort gibt, zu dem ich gehen kann, wenn ich mal Lust auf Ochsenbacke habe“. Oder „krossen Schweinebauch“, oder „Rindertatar Stroganoff“, „Spinat-Laugen-Knödel“ – alles Klassiker der mittel- und osteuropäischen Küche, zu denen sich die „Helmut“-Betreiber hingezogen fühlen.
Ganz ohne die Aura der Michelin-Auszeichnung kommt aber auch das „Helmut“ nicht aus. Reinke und Angermann betreiben „nebenher“ das Ein-Sterne-Lokal „Frieda“.


