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Definitionen, Unterschiede, Tipps und Tricks

Indirekte und direkte Beleuchtung

Flexible Beleuchtung ermöglicht eine ausgewogene Lichtstimmung. © HomeoGrapher

Die richtige Beleuchtung sorgt für Wohlfühlatmosphäre in den eigenen vier Wänden. Fachpersonen empfehlen mindestens zwei verschiedene Lichtquellen pro Raum.

Beleuchtung ist nicht gleich Beleuchtung

Ein Mix aus indirekter und direkter Beleuchtung gilt als ideal. Doch dieser will gut geplant sein, denn Lampen-Arten und Leuchtmittel gibt es in Hülle und Fülle. Daher ist es wichtig, dass Sie sich vor dem Einkauf im Fachhandel über die grundsätzlichen Unterschiede und Beleuchtungsmöglichkeiten klar werden.

Tipp: Greifen Sie ausschließlich zu LED-Leuchtmitteln. Das spart Energie und Kosten.

Indirekte Beleuchtung: die Definition

Zur indirekten Beleuchtung zählen diejenigen Lichtquellen, die einen Raum in seiner Gesamtheit erhellen. Es handelt sich um dezentes Hintergrundlicht, das auf keinen Fall blenden und möglichst wenig Schatten werfen sollte. Eine LED Deckenleuchte beispielsweise erzeugt indirektes Licht und ist zur Ausleuchtung eines Raumes geeignet.

Tipp: Für die nötige Feinabstimmung sorgen Sie mit einer dimmbaren Hintergrundbeleuchtung. Achten Sie beim Kauf der zugehörigen Leuchtmittel auf die Lichtfarbe. Hier gibt es große Unterschiede zwischen kaltweißem (bläulichem) und warmweißem (gelblichem) Licht.

Direktes Licht: das ist die Bedeutung

Mit direktem Licht setzen Sie gekonnt Akzente und rücken beispielsweise ein Gemälde in den Vordergrund. Deckenleuchten oder Deckenfluter eignen sich nicht zur Akzentuierung. Hier greifen Sie am besten zu Strahlern oder Standleuchten und sorgen so für Abwechslung im Lichtkonzept.

Tipp: Direktes Licht in Kombination mit indirekter Beleuchtung verleiht einem Raum mehrere Dimensionen und sorgt für wohlige Stimmung. Diese Art der Beleuchtung darf und soll sogar Schatten werfen.

Direktes Licht unterstützt Ihre Augen

Überall dort, wo Sie arbeiten, lesen, schreiben oder Ihren DIY-Projekten nachgehen, benötigen Sie unbedingt direkte Helligkeit, die die Fläche, auf der Sie tätig sind, gut ausleuchtet. Mit indirekter Beleuchtung ermüden Ihre Augen sonst zu schnell.

Tipp: Entscheiden Sie sich für eine Lampe, die Sie nicht blendet. Das Leuchtmittel sollte unbedingt abgeschirmt sein. Ein Schwenkarm sorgt für Flexibilität und punktgenaues Licht dort, wo es erforderlich ist.

Organisation ist alles

Apropos Steckdose: Wenn Sie derzeit eine Renovierung oder einen Neubau planen, sprechen Sie mit der Fachkraft für Elektronik unbedingt vorab über die Anzahl und die Positionen der Steckdosen. Lange Kabel, die quer durch den Raum führen, sind nicht nur unschön, sondern können auch schnell zu Stolperfallen werden.

Fazit

Wohlige, gemütliche Atmosphäre entsteht nicht zufällig. Mit der richtigen Planung und den für Ihre Bedürfnisse optimalen Leuchtmitteln setzen Sie Ihre Räume gekonnt in Szene. Gleichzeitig sorgen Sie für optimale Lese- und Arbeitsbeleuchtung.

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